Profil Demo ausprobieren Anton Gartmann

Preis-Monitor C-05

Ein Artikel verkauft sich gut. Aber was bleibt davon übrig?

Verkaufspreise, Einkaufskosten und Bestand zusammen auswerten. Artikel unter Zielmarge und steigende Kosten werden gezielt sichtbar.

Preis und Kosten kommen auf die Waage – scrollen Sie weiter.

Ausgangslage

Der Umsatz verrät nicht, was übrig bleibt.

Ein Artikel kann sich laufend verkaufen und trotzdem wenig einbringen. Der Umsatz zeigt, was verkauft wurde. Was nach dem Einkauf übrig bleibt, zeigt er nicht.

Die Zahlen dafür liegen im ERP weclapp: Verkaufspreise, Einkaufskosten und Bestand. Der Preis-Monitor wertet sie zusammen aus, Artikel für Artikel.

Zwei Fälle sollen dabei gezielt sichtbar werden: Artikel unter der Zielmarge und steigende Einkaufspreise. Der zweite Fall ist unauffällig. Der Verkaufspreis bleibt gleich, der Verkauf läuft weiter – nur die Marge wird kleiner.

  1. 01 Preise und Margen

    Realisierte Margen und aktuelle Preise betrachten

    Der Preis-Monitor stellt je Artikel Verkaufspreis und Einkaufskosten gegenüber. Gezeigt wird die realisierte Marge aus Rechnungsdaten, daneben der aktuelle Preis. Auf der Waage liegt links der Verkaufspreis, rechts der Einkauf – was übrig bleibt, ist die Marge.

    Rechenbeispiel: Verkauf netto 10,90 €, Einkauf 8,10 €. Übrig bleiben 2,80 €, also 25,7 % des Verkaufspreises.

  2. 02 Zielmarge

    Artikel unter Zielmarge erkennen

    Für die Marge gibt es ein Ziel. Liegt ein Artikel darunter, wird er markiert und gezielt sichtbar – auch wenn er sich gut verkauft. Gerade dann zählt es: Der Artikel geht oft über den Tisch, und jedes Mal bleibt zu wenig übrig. Auf der Skala der Waage beginnt unter dem Ziel der rote Bereich.

    Rechenbeispiel: Zielmarge 30 %, Marge 25,7 %. Das sind 4,3 Prozentpunkte unter dem Ziel.

  3. 03 Einkaufspreise

    Steigende Einkaufspreise hervorheben

    Steigt der Einkaufspreis bei gleichem Verkaufspreis, bleibt weniger übrig. Der Verkauf läuft unverändert weiter, die Veränderung steckt allein in den Kosten. Der Preis-Monitor hebt diese Artikel hervor und zeigt die Marge im Verlauf. Daran ist abzulesen, seit wann sie sinkt und wann sie unter die Zielmarge fällt.

    Rechenbeispiel: Einkaufspreis + 0,80 € (+ 11,0 %) über der Kostenbasis. Im April fällt die Marge unter das Ziel.

  4. 04 Einordnung

    Verkaufsgeschwindigkeit und Lagerwert einordnen

    Neben Preis und Marge zählt der Bestand: wie schnell sich ein Artikel verkauft und welcher Wert im Lager liegt. Der Lagerwert ist Kapital, das im Regal gebunden ist. Erst alle drei zusammen ordnen einen Artikel ein – etwa ob eine knappe Marge über die Menge kommt oder ob Ware mit wenig Ertrag lange liegt.

    Skizze ohne Werte: Jedes Gewicht ist ein Beispielartikel – weiter rechts schneller verkauft, weiter oben mehr Marge, größer mehr Lagerwert.

Demo

Die Marge im Blick.

Die Demo zeigt den Preis-Monitor mit Fantasiedaten: Umsatz und realisierte Marge im gewählten Zeitraum, Hinweise auf Artikel unter Kosten oder unter der Zielmarge und die Margenverteilung der verkauften Artikel.

Demo Preis-Monitor: Umsatz und realisierte Marge der letzten 30 Tage, Hinweise auf Artikel unter Kosten und unter der Zielmarge, Margenverteilung der verkauften Artikel – Demo öffnen
Demo mit Fantasiedaten – keine echten Preise, Margen oder Lieferanten. Demo öffnen

05 Filtern und vergleichen

Artikelübersichten filtern und vergleichen

Artikelübersichten lassen sich filtern und vergleichen. So wird aus dem ganzen Sortiment eine kurze Liste der Artikel, um die es gerade geht. Die Wägeliste zeigt das Prinzip mit Beispielartikeln, ganz ohne Werte – Balken statt Zahlen. Gefiltert wird nach Hinweisen, sortiert nach Marge, Verkaufsgeschwindigkeit und Lagerwert.

  • Mineralfutter 5 kg Rechenbeispiel MargeMarge unter Ziel. TempoVerkauf schnell. LagerLagerwert mittel. Hinweise: unter Zielmarge, Einkaufspreis gestiegen.
  • Artikel B MargeMarge über Ziel. TempoVerkauf eher schnell. LagerLagerwert eher niedrig. Keine Hinweise.
  • Artikel C MargeMarge unter Ziel. TempoVerkauf eher langsam. LagerLagerwert hoch. Hinweis: unter Zielmarge.
  • Artikel D MargeMarge über Ziel. TempoVerkauf langsam. LagerLagerwert sehr hoch. Keine Hinweise.
  • Artikel E MargeMarge deutlich über Ziel. TempoVerkauf schnell. LagerLagerwert niedrig. Keine Hinweise.
  • Artikel F MargeMarge unter Ziel. TempoVerkauf mittel. LagerLagerwert mittel. Hinweise: unter Zielmarge, Einkaufspreis gestiegen.
  • Artikel G MargeMarge knapp über Ziel. TempoVerkauf mittel. LagerLagerwert eher niedrig. Hinweis: Einkaufspreis gestiegen.
  • Artikel H MargeMarge deutlich über Ziel. TempoVerkauf sehr langsam. LagerLagerwert eher hoch. Keine Hinweise.

Strich: Zielmargeunter ZielmargeEinkaufspreis gestiegen

Im Detail

Genauer gewogen.

Drei Punkte im Einzelnen: woher die Marge stammt, wie Verlustbringer auffallen und was der Wettbewerbspreis-Monitor daneben ergänzt. Die Skizzen zeigen das Prinzip, ohne Werte.

Realisiert statt kalkuliert

Eine kalkulierte Marge rechnet mit dem Listenpreis. Die realisierte Marge rechnet mit dem, was auf den Rechnungen steht. Liegt der Rechnungspreis darunter, etwa durch einen Rabatt, ist die realisierte Marge kleiner als die kalkulierte.

Der Preis-Monitor berechnet die Marge je Artikel aus Rechnungsdaten. Er zeigt also, was tatsächlich übrig geblieben ist – nicht, was übrig bleiben sollte.

Verlustbringer erkennen

Ein Artikel kann nicht nur wenig, sondern weniger als nichts einbringen: Dann deckt die Rechnung den Einkauf nicht. Die realisierte Marge ist negativ, und jeder weitere Verkauf vergrößert den Verlust.

Gerade gut laufende Artikel können so Geld kosten, ohne dass es am Umsatz auffällt. Der Preis-Monitor erkennt diese Verlustbringer und stellt sie heraus.

Wettbewerbspreise daneben

Die Marge beschreibt die eigene Seite: Verkaufspreis gegen Einkauf. Wo der Preis im Markt steht, beantwortet sie nicht.

Dafür gibt es daneben einen Wettbewerbspreis-Monitor, ein eigenes Dashboard für die Preise des Wettbewerbs. Zusammen ergeben beide zwei Blickrichtungen: nach innen auf die Marge, nach außen auf den Markt.

Technik & Rolle

Gebaut auf weclapp und n8n.

Die Kennzahlen werden serverseitig aus Live-Daten des ERP berechnet, nicht von Hand gepflegt. Der Preis-Monitor ist eines der Werkzeuge aus den eigenen n8n-Workflows; die Web-Oberfläche zeigt die Ergebnisse.

Preis-Monitor C-05

Rolle
Konzeption und Entwicklung
Stand
Im laufenden Betrieb
Umfeld
JJ’s Food & Feed Trade
Einordnung
Eines der Echtzeit-Dashboards aus dem ERP, erreichbar über den Dashboard-Hub
Daten
ERP weclapp, per API und Ereignis-Webhooks an n8n angebunden
Marge
Je Artikel aus Rechnungsdaten, mit Verlustbringer-Erkennung
Oberfläche
Selbst gebaute Web-Oberfläche in HTML und JavaScript, mit eigener Anmeldung
Daneben
Wettbewerbspreis-Monitor, ein eigenes Dashboard

Preis gegen Kosten – was übrig bleibt.

Die Kostenbasis enthält je Artikel und Verkaufskanal die Nettokosten für Ware, Versand, Gebühren und Werbung und wird in weclapp gespeichert.

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